Beispiel für schlechtes Zielen: progressiver Rocker zielt auf Teenybopper
Auf CD Baby gibt es einen richtigen guten Musiker, der eine super Heavy-Progressive-Metal-Platte gemacht hat.
In unserem Abschnitt „Stichwortsuche“, in den drei Künstler eingetragen werden sollen, deren Sound ähnlich ist, hat er eingetragen „britney spears, ricky martin, jennifer lopez, backstreet boys, mp3, sex, free“.
Was hat er sich dabei gedacht? Er wollte einfach um jeden Preis in allen Suchmaschinen gefunden werden...
Aber wofür soll das gut sein? Und für wen?
Wollte er wirklich, dass Britney Spears-Fans zu seiner Dark-Progressive-Metal-Platte „gelockt“ werden? Dachte er wirklich, dass 13 Jahre alte Girlies 25 Minuten damit verbringen, sein 10-minütiges Metal-Epos „Confusing Mysteries of Hell“ herunterzuladen? Und falls sie das wirklich tun — würden sie dann seine CD kaufen?
Ich schlage ihm vor, dass er stattdessen selbstbewusst genug ist, um die ECHTEN Fans seiner Musik anzusprechen.
Er stellt nun stattdessen drei halbwegs bekannte progressive Künstler in die Stichwortsuche ein, und raten Sie mal, was passiert?
Er verkauft mehr CDs als je zuvor! Er hat seine echten Fans gefunden.











